Richtiges & Falsches -> Klargestellt

Wichtige Info kurz vor dem Wahltermin

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

kurz vor dem Abstimmungstermin bekommen wir von der Stadtverwaltung erneut vorgeworfen, wir würden falsche Behauptungen aufstellen.

Ob diese Vorwürfe berechtigt sind, überlassen wir Ihrem Urteil. Bitte berücksichtigen Sie dabei unsere drei folgenden Erwiderungen.

  1. Der OB behauptet es sei falsch, dass mit JA Breitwiesen und Hammelsbrunnen geschützt werden könne, weil bei einer Mehrheit für JA der Hammelbrunnen zum Gewerbegebiet entwickelt werden würde.Wir meinen, dass es dazu nicht kommen wird, weil wir gerade erleben wie fast alle wichtigen Persönlichkeiten Weinheims den Hammelsbrunnen als besonders schützenswert entdeckt haben. Es wären genau dieselben Personen, die dann die Bebauung des Hammelsbrunnens in die Wege leiten würden.

    Eine Pflicht dies zu tun gibt es nicht. Für niemanden. Es kann sich niemand damit herausreden, weil der Hammelsbrunnen als Gewerbegebiet im Flächennutzungsplan steht. Zudem entscheidet dies der Gemeinderat und nicht der OB im Alleingang.
    Außerdem gab es laut Stadtverwaltung niemanden, der dort in den letzten 10 Jahren bauen wollte. Dies dürfte zukünftig nicht anders sein.

  2. Der OB behauptet, das Tiefgewann sei keine Alternative, weil es laut Regionalplan für den Hochwasserschutz zwingend freizuhalten sei.Wir meinen, dass dazu dass dazu das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und wissen, dass auch der Regionalplan nichts ist, was nicht geändert werden kann.
    Dieser befindet sich ja gerade in der Diskussionsphase. Da ist nichts für die Ewigkeit festgeschrieben.

    Als Überschwemmungsgebiet wäre aus unserer Sicht das Gebiet „Zwischen Dämmen“ (zwischen den beiden Weschnitzarmen) und westlich der Westtangente eine viel bessere Lösung. Warum soll das Hochwasser ausgerechnet zur Bahnlinie geleitet werden? Das gefährdet die Sicherheit der Bahn und ist absolut unlogisch.

  3. Der OB behauptet, die Stadt wolle auf den Breitwiesen Gewerbeeinheiten zwischen 1 und 5 Hektar für mittelständischen Gewerbe entwickeln und keine Großlogistiker wie Amazon oder Pfennig ansiedeln.Das glauben wir für den Augenblick gern. Als aber das Gebiet Breitwiesen vor etwa zwei Jahren dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit schmackhaft gemacht werden sollte, wurde genau Amazon genannt. Verbunden mit der Aussicht, dass etwa 3000 Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich dort geschaffen würden.
    Offenbar hat der OB dazugelernt. Entscheiden wie da dann gebaut werden darf tut aber der Gemeinderat. Der OB darf nur Vorschläge machen.

    Wenn da ein Investor wieder irgendwelche Versprechen macht, kann es leicht sein, dass der Gemeinderat weich wird. Deshalb sollte er dort erst gar nicht in Versuchung geführt werden können.

    Für Mittelständler haben wir aber auch ohne Breitwiesen und Hammelsbrunnen genug Platz.

Deshalb können Sie mit ruhigem Gewissen am Sonntag mit JA! stimmen.